Unterschiedliche Musik, gleiche Klamotten

Foto: Nightrooms
Foto: Nightrooms

Das Studentenleben wird gerne als eine einzige große Sause dargestellt. Uns kommt es bis jetzt nicht so vor, aber ab und an zieht es einen doch mal nach draußen. Auf der Suche nach der ultimativen Partynacht in Dortmund – und im „Nightrooms“ gelandet.

Da wir beide von Außerhalb kommen, haben wir mit etwas Bekanntem angefangen, dem „Nightrooms“ in der Hansastraße, Dortmunder Innenstadt. Auf jeden Fall ein dickes Plus für die Lage.

An diesem Freitagabend fand die „Himmel und Hölle“- Party statt. Eine bunte Mischung aus R’n‘B, House, Electro und Charts.

Beeindruckende Größe hat ihren Preis

Das Nightrooms besticht im ersten Augenblick durch die Größe. An den großen Eingangsbereich mit vier Kassen ist ein rundes Foyer angeschlossen, mit netten Sitzmöglichkeiten und zwei schicken Barbereichen. Sechs Euro Eintritt und vier Euro Mindestverzehr sind nicht unbedingt ein Schnäppchen, aber die Menschenmenge spricht für sich. Anders als erwartet, bietet diese Großraumdisco ganz ansehnliche Toiletten und einen, in Zeiten des Rauchverbots, luxuriösen Balkon mit Blick auf die Innenstadt, der jedes Raucherherz höher schlagen lässt.

Mit den außergewöhnlich eingerichteten Hallen „Brugal Club“, „Buddha“ und dem „Bay Club“ möchte das Nightrooms die verschiedenen Musikgeschmäcker von HipHop, Charts und Elektro besonders bedienen.

Der Dresscode der Jungs hatte sich scheinbar vorher herumgesprochen, denn auf einem „Floor“ trugen rund zwei Drittel der männlichen Besucher ein weißes T- Shirt in Kombination mit Jeans und Vans.

Fazit:

Ein guter Abend. Die typische Atmosphäre einer Großraumdisco muss man lieben – oder eben nicht.
Vom Alter her war zwischen 18 und Ende 20 alles dabei.Aber: die Individualität bleibt auf der Strecke.
So viel dazu von uns, aber in Dortmund gibt es ja nicht nur das Nightrooms. Auch andere Diskotheken, wie das Silent Sinners, das Rush Hour oder das Prisma sollten mal ausprobiert werden. Die Suche ist für uns an dieser Stelle noch nicht beendet. Wollz?!

von Vera Denkhaus und Hewan Beshah